Der Grand Canyon - Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2012.
Wie sonst könnte ein Beitrag über dieses großartige Stückchen Erde beginnen. Ganz im Ernst, scheiß auf Vegas - das ist hier ist der “Place to be”.
Heute morgen starteten wir schnurstracks Richtung Grand Canyon National Park, stellten das Auto im Ort vor dem Park ab, schnappten uns ein schnelles Frühstück und setzen uns in den Bus Shuttle rein in die Wildnis. Klar, wir waren nicht die einzigen, die den Tag nutzten, um sich den Canyon anzusehen. Bei dieser scheinbar unendlichen Größe beeinträchtigte es unsere Erkundungslust allerdings keineswegs.
Angekommen an der ersten Aussichtsplattform (wir haben den Skywalk übrigens geknickt - zu teuer, man darf keine Fotos knipsen (!) und auf dem Weg dorthin macht man sich wohl gerne mal das Auto auf der dorthin führenden Straße kaputt) blieb mir erst mal der Atem stehen. Die Weite, die Höhe, die Landschaft - anders als atemberaubend kann ich den Augenblick schwerlich beschreiben.
Mein erster Gedanke war: Ja ja klar, das ist doch Fake! Aber nein, tatsächlich waren wir hier am wahrhaftigen Grand Canyon angekommen, um diesen auch gleich zu erkunden.
So fuhren wir mit dem Shuttle (der Park glänzte übrigens durch eine durchdachte Infrastruktur und perfekter Organisation - und das bei keinesfalls überteuerten Eintrittspreisen) in Richtung unseres Startpunkts, um in den Canyon einzutauchen. Es ging also den “Bright Angel Trail” fünf Kilometer hinunter und entsprechend viele wieder hinauf. Letzteres war im übrigen nicht ganz unanstrengend (falls die Untertreibung nicht rauszuhören sein sollte - wir sind total im Eimer).
Tja, was soll ich noch sagen - was die Natur angeht, so war der heutige Tag mein bisheriges Highlight. Death Valley und Yosemite müssen sich anstrengen.